13.7.2009

Die Wahrheit über 2.0 (Linksverkehr 28)

Erinnert sich jemand an Jerry Maguire? Wie die Titelfigur bei einem Manager-Gipfel ein Denkpapier vorlegte, das endlich aussprach, was Phase ist? Erinnert sich jemand, wie gut die Szene tat (rein fiktiv, natürlich)? Jetzt sorgt der 15-Jährige Schüler Matthew Robson für eine ähnliche Geschichte. Morgan Stanley ließ den Praktikanten die Mediengewohnheiten seiner Generation beschreiben und löste mit den Ergebnissen helle Aufregung in der Branche aus, wie die FTD berichtet:

Twitter ist Schrott, Radio und Fernsehen interessieren nicht. Für das totgesagte Kino geben Teenager dagegen gerne Geld aus und kommuniziert wird über Spielekonsolen.

Erinnert ein wenig an das Finale des legendären Web 2.0 – Films “The machine is us/ing us”: “…rethink ourselves.” Zurück auf Start.

Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 5 Kommentare »

16.6.2009

GASTBLOG: Das Internet rettet die ARD

Es ist schon ein Kreuz: Da ist man ordentlich akkreditierter Journalist in Teheran und dann sitzt man deswegen im Hotel fest, während draußen auf der Strasse irgendweche Iraner völlig unkontrolliert Handyvideos von den Demonstrationen ins Netz stellen.

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Sei’s drum, Bilder sind Bilder und es reicht ja völlig aus, “Quelle: Youtube” hinzuschreiben und  das Ganze dann doch zu senden – mit dem Hinweis auf die Quelle Internet. Das wird dann wohl als Zitat zu verstehen sein. Immer öfter ist es der Fall, dass aktuelle Informationen zuerst über Internetkanäle kommen. Bevor das ARD-Hauptstadtteam oder auch die Kollegen der anderen Sender ihr Team auf den Weg geschickt haben, hat ein Passant ein Bild oder Video hochgeladen oder bisweilen schon an die Konkurrenz verkauft. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man das Problem lösen kann.

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »

4.6.2009

Award der Woche für wahl.de

Breaking News: Bündnis 90/Die Grünen können mit einer absoluten Mehrheit regieren. Ihre Kurve zeigt weiterhin steil nach oben, die der Volksparteien stagniert mit großem Abstand dahinter. Zumindest, wenn die Wahl nach der Anzahl der Twitter-Beiträge entschieden würde.

Würde gewinnen, wer die meisten Filme bei YouTube hochgeladen hat, könnte sich Guido Westerwelle schon an die Einrichtung des Kanzleramtes machen. Die Anzahl der Einträge bei Facebook und flickr weist hingegen die SPD als Wahlgewinner aus. Zugegeben: Spielerei – aber eine interessante. Die Seite www.wahl.de liefert den gebündelten Überblick über den Wahlkampf im Internet – und ist damit würdiger Gewinner des Awards der Woche.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

2.6.2009

GASTBLOG: Medien spielen bei neuen Internetsuchen keine Rolle

Die Entwicklung im Internet verläuft manchmal unerwartet. Alle sind sich einig, dass Social Media die Zukunft gehört, dass mobile Internet Marktanteile gewinnen wird und Geo-Informationen das Web bereichern sollen. Unterdessen gibt es derzeit eine Reihe neuer Suchmaschinen-Ansätze – obwohl kaum jemand mit großen Innovationen gerechnet hatte.

Was hat diesen plötzlichen Boom ausgelöst?

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

29.5.2009

Award der Woche für Team 5!

Mehr als einhundert Stunden ist Team 5 jetzt nahe der Grenze von Thüringen und Bayern. Wir haben zugehört, gefragt, geschrieben, gefilmt, geschnitten – und manchmal sogar ein bisschen geschlafen. Wir haben unermüdlich für unser Masterpiece und Crossmedia-Abschlussprojekt gearbeitet: Little Berlin.

Weil so viel Energie und Enthusiasmus gelobt werden müssen, geht der Award der Woche ausnahmsweise mal nicht an eine Internetseite, sondern an die, die dahinter stehen. In diesem Fall ist das das Team 5 der Axel Springer Akademie!

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

27.5.2009

Erstes Leck bei “Projekt Mödla”

Okay, Journalisten sind auch dafür da, ab und an Geheimnisse zu lüften. Aber doch nicht DIE EIGENEN! Irgendwas ist schiefgelaufen, als wir uns überlegt haben, Julia Finger und Marc Baron von Team 5 zu “field reporters” beim nun schon traditionellen Crossmedia-Masterpiece zu machen, das diesmal an der ehemaligen innerdeutschen Grenze produziert wird. Die beiden Kollegen bloggen und twittern – das war ja auch so geplant. Dass sie aber heute einfach beim Essay-Dreh vorbeischauten, nicht!

Aber wenn das so ist, dann können wir Ihnen auch gleich ALLES erzählen.

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Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 2 Kommentare »

24.5.2009

“Projekt Mödla” läuft an

Die Vorbereitung startete schon vor vielen Wochen: Team 5 geht in die Endphase des Aufbaukurses und damit wird es Zeit für das große Crossmedia-Masterpiece: Wieviel Multimedia-Journalismus haben die 19 drauf? Heute startet das Team zur Landpartie – es geht ein gutes Stück Richtung Süden, an die bayerisch-thüringische Grenze.

Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls machen sich die Studenten auf journalistische Spurensuche rund um ein Dorf, das ebenfalls durch eine Mauer geteilt war, und dafür den Spitznamen “Little Berlin” erhalten hat: Mödlareuth.

Das Projekt geht erst im Herbst online – wer jetzt schon neugierig ist, wird von unseren Reportern Julia Finger und Marc Baron versorgt. Die Beiden bloggen [demnächst] und twittern eine Woche lang aus der Region.

Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »

5.5.2009

GASTBLOG: Neuer Newsticker

Er ist eigentlich ein Journalist bis ins Blut, und trotzdem oder gerade deswegen geht er einen neuen Weg: der Niederländer Michael van Poppel ist der Mann hinter BNO News und @BreakingNews, einem (bis jetzt noch) kostenlosen englischsprachigen Newsticker, der über den Microblogdienst Twitter verbreitet wird.

Das Besondere daran: Michael van Poppel ist schnell, folgt aber journalistischen Grundsätzen. Er checkt seine Fakten, ruft schon mal den Sprecher der FIA nachts um 1 Uhr an oder verwundert ein Krankenhaus in Alaska, warum er schon von einem Flugzeugabsturz weiss. Und er will gegen AP, Reuters und andere antreten.

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 8 Kommentare »

24.3.2009

GASTBLOG: Lange und kurze Schwänze

Seitdem Twitter und Facebook medial durchstarten, fehlt kein Tag, an dem nicht auf einen neuen Twitteraccount eines Mediums verwiesen wird, an dem nicht eine Zeitung eine Facebookgruppe gründet oder irgendwo gebloggt wird, wieviel Follower man hat.

Überall, aber gerade in Deutschland ist der Schwanzvergleich äußerst beliebt: Wieviele Follower hat FOCUS bei Twitter, wieviele Freunde die Zeitung X auf Facebook? Nun sind diese Zahlen an sich schon mal deswegen nicht aussagekräftig, weil man sich zum einen mit Tricks Follower besorgen kann, zum anderen aber ist damit nicht gesagt, dass diese neuen Freunde auch tatsächlich Leser oder Kunden sind.

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 11 Kommentare »

17.3.2009

GASTBLOG: 30 wichtige Tools für Online-Journalisten

Online-Journalisten haben ihren Werkzeugkasten immer dabei: Recherchieren, archivieren, aggregieren, schneiden, publizieren -  im Netz gibt es für jeden journalistischen Handgriff das passende Tool, und zwar kostenlos.

Meine persönliche Empfehlung: Die 30 wichtigsten Werkzeuge für Online-Journalisten:

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 12 Kommentare »

12.3.2009

Die Grenzen von Twitter (Linksverkehr 13)

Romanus Otte hat heute bei “Twitter” nach der besten “Amok-Strecke” gefragt und “Welt Kompakt” nominiert. Ja, die Kollegen haben das gut gemacht. Aber selbst als ausgewiesener “Kompakt”-Fan halte ich die Berichterstattung der “Bild” heute für besser. Nicht jedes Detail und auch nicht in jeder Beziehung, aber von der Herangehensweise: Weil “Bild” das Thema emotional angeht.

Die “Bild”-Zeitung packt den Leser, weil sie das Grauen dieser Tat spürbar macht. Da wird nicht nur über “Trauer und lähmendes Entsetzen” berichtet, da fühlt man diese Trauer und das lähmende Entsetzen auch. Und so muss es sein – trotz der Einwände, die man gegen eine boulevardeske Umsetzung immer erheben kann, weil sie Grenzbereiche journalistischer Arbeit berührt (und leider nicht fehlerfrei ist).

Um Grenzen geht es auch bei Stefan Niggemeier, um die Grenzen von Twitter. Er schreibt über die Reporter von “Focus Online”, die live aus Winnenden twittern: “Ich finde es falsch, in der Hektik dieser Berichterstattung noch über die Hektik dieser Berichterstattung zu berichten, auch wenn es nur zehn Sekunden dauert. Und ich finde es falsch, die Aufmerksamkeit vom Gegenstand der Berichterstattung auf den Berichterstatter zu lenken.” Ich finde: Da hat er recht.

P.S. In die Diskussion um den Gastbeitrag “Google wird zur Informationsmaschine” von Peter Schink hat sich jetzt auch Google selbst eingeschaltet.

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 16 Kommentare »

24.2.2009

GASTBLOG: Die Zukunft in 140 Zeichen

Wer jetzt bei den konventionellen Medien nicht dabei ist und wer nicht mitmacht, wird endgültig abgehängt. Dieser neue Kanal ist von entscheidender Qualität und Zukunftsbedeutung, dass man ihn unbedingt bespielen muss. Wenn man nicht sogar so weit geht, ihn mehr oder minder als die Zukunft der Medien und des Journalismus zu bezeichnen…

Ach, Ihre Reflexe haben die Oberhand behalten – und Sie dachten: mal wieder ein Beitrag zum Thema “Twitter“? Dann muss ich Sie enttäuschen. Hier geht es um Aussagen, die vor drei, vier Jahren getroffen wurden, wenn es nicht um Twitter, sondern um Second Life ging.

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 2 Kommentare »

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