21.7.2009

GASTBLOG: Wie twittern deutsche Nachrichten-Websites?

Der britische Internet-Experte und Medien-Blogger Paul Bradshaw (Online Journalism Blog) hat vor wenigen Tagen statistisch analysiert, wie britische Tageszeitungen Twitter nutzen: Newspapers on Twitter – how the Guardian, FT and Times are winning. So folgen zum Beispiel bemerkenswerte 831.000 User dem Guardian auf Twitter.

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Doch wie werden die Twitter-Angebote deutscher Nachrichtenseiten genutzt? Eine Bestandaufnahme:

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »

30.4.2009

Team 5 geht ins Netz

Was vor sieben Tagen mit einer Trockenübung und Chef-Coach Frank Diering begann, wurde in dieser Woche zum Ernstfall: 19 Journalistenschüler von Team 5 übernahmen für vier Tage das Zepter in der Redaktion von WELT ONLINE.


Zeile, Teaser, Links – Team 5 im Online-Einsatz.

Die Montags-Ansage von Oliver Michalsky aus der Chefredaktion des drittgrößten Nachrichtenportals Deutschlands war eindeutig: “Ihr habt das Kommando, wir bleiben im Hintergrund.“ Aufgeteilt in die Ressorts Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Motor, Reise und Lifestyle und ausgerüstet mit Videokamera und Aufnahmegerät schwärmten wir aus.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

25.2.2009

Darf es Journalisten mit Parteibuch geben?

Stefan Niggemeier hat Roland Koch zum Fall Nikolaus Brender interviewt und schreibt darüber in seinem Blog. Das Interview ist interessant, und die Diskussion im Blog ist es auch. Sollte man die Besetzung von Chefredakteursposten nach Parteibuch entscheiden? Nein! Sollte man sein eigenes Interview gleich auch noch kommentieren, wie in der „FAZ“ geschehen? Nein!

Noch interessanter ist aber eine andere, grundsätzliche Frage (neben der Frage, warum sich Journalisten diese so selten stellen):

Kann und darf es überhaupt Journalisten mit Parteibuch geben?

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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 20 Kommentare »

25.2.2009

Schwarzfahren auf dem Lerchenberg

Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt es bei der Besetzung wichtiger Positionen meist auf das richtige “Ticket” an. Will heissen: das richtige Parteibuch. Doch bei Europas größtem Fernsehsender, dem ZDF, wollen Politiker nun Chefredakteur Nikolaus Brender die Weiterfahrt verweigern, obwohl er eigentlich das richtige Ticket hat.

Im Grunde genommen ist Brender politisch unzurechnungsfähig. Einer bestimmten Partei kann man den 60-jährigen nicht eindeutig zuordnen. Aber er gilt vielen als SPD-nah. Und das ist sein Problem. Denn der von der Union dominierte Verwaltungsrat des ZDF sieht für die anstehende Vertragsverlängerung des “roten” Brender schwarz. Und das, obwohl es bei dem Mainzer Sender traditionell Usus ist, dass der Posten des Chefredakteurs mit einem Sozialdemokraten besetzt wird, während auf dem Stuhl des Programmdirektors ein Konservativer Platz nimmt.

Dort sitzt derzeit der promovierte Politikwissenschaftler Thomas Bellut. Auch um seinen Posten gab es vor sieben Jahren heftiges Gerangel, weil damals eigentlich Fernsehspieldirektor Hans Janke für die Stelle vorgesehen war. Da dieser aber der SPD zugerechnet wird, bekam Unions-Mann Bellut den Vorzug. In der komplizierten ZDF-Logik spräche also alles dafür, dass Brender, dessen Vertrag im nächsten Jahr ausläuft, Chefredakteur bleibt. Das will auch Intendant Markus Schächter. Und das wollen die Hauptredaktionsleiter des ZDF, die in einem offenen Brief die Verlängerung von Brenders Vertrag forderten. Nur der Verwaltungsrat will es wohl nicht.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

19.2.2009

“Revolution im Internet” (Linksverkehr 6)

Der “Guardian” tut’s, und jetzt tut’s auch die “New York Times”: alte Mauern niederreißen und sich im Internet total öffnen. Die “FAZ” schreibt von der “Revolution im Internet”. Das sieht dann gewöhnungsbedürftig aus. Dirk Manthey ist begeistert, Juan Antonia Giner nicht.

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Autor: jep Kategorie: A bis Z | 1 Kommentar »

3.2.2009

“What would Google do?” (Linksverkehr 2)

Den “Netzökonomen” beschäftigt heute auf Papier (und gestern online mit Links) die Suche nach einem Geschäftsmodell für Online-Journalismus. Buzzmachine Jeff Jarvis sagt: “Verleger müssen wie Google denken.” Das Geheimnis des Erfolges: Links. “What Would Google Do?”, das neue Buch des Journalismus-Profs, ist schon bestellt. Bei turi2 gibt’s Jarvis auch im Video-Interview.

Passend listet “Carta” heute sieben Geschäftsmodelle für Online-Journalismus auf, die “derzeit im Angebot” sind.

Die Schweizer Post versucht’s anders herum: Lässt sich nicht vielleicht auch mit einem neuen Print-Modell Geld verdienen? Im Test: Eine personalisierte Zeitung, zusammengestellt nach individuellen Vorlieben aus 20 Zeitungen, die täglich im Briefkasten steckt. Wäre nicht nur für die Pöstler gut.

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 10 Kommentare »

14.11.2008

“Ich bin der König der WELT!”

Zwei Tage lang konnten sich die Akademieschüler diesen Claim auf die Hausausweise schreiben. Denn zur Ausbildung an der Axel Springer Akademie gehört auch die praktische Arbeit. In diesen zwei Tagen sollte der journalistische Crossmedia-Nachwuchs die Führung des drittgrößten Nachrichtenportals im deutschsprachigen Internet übernehmen. Wir konnten zeigen, dass wir ein schnelles Gespür für News haben.


Der Vordergrund ist im Hintergrund. Der Herr vorne links ist der stv. Chefredakteur von WELT ONLINE, Oliver Michalsky. Er hielt sich bei den morgendlichen Konferenzen zurück. Alle Macht den Volontären am Tisch! (Fotos: Toto Khunkham)

Von null auf 100 Zeilen in nur wenigen Augenblicken – uns jetzt online, unter Live-Bedingungen. Yes, we did! Die wirklich wichtigen Nachrichten unter realen Bedingungen in die virtuelle Welt. Haben Sie’s gemerkt? Nein? Gut so.

Hier gibt es nun den exklusiven Blick hinter den Bildschirm, direkt in den Volo-Feed.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »

18.2.2008

Russland und die freien Medien

Die Kombination von Russland und Pressefreiheit weckt nicht nur bei Nachwuchsjournalisten die große Neugier. So fanden sich zur Podiumsdiskussion “Russland vor den Wahlen – Welche Rolle spielen die Medien?” neben vielen Studenten aus Team 3 etwa 120 weitere Interessierte im Haus der Presse ein. Gleich vier russland-erfahrene Medienmacher hatten der BDZV und “Reporter ohne Grenzen” eingeladen. Doch leider enttäuschte die Veranstaltung: Man erfuhr kaum Neues.

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(Foto: Maria Exner)

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | Kommentare deaktiviert

23.11.2007

Award der Woche für die FAZ

Zum Totensonntag

Lieber Profil verlieren oder in Schönheit sterben? Die FAZ hat sich für das Leben entschieden. 33 mal hatte sie seit Gründung 1949 Fotos auf dem Titel gedruckt. Jetzt, Ende 2007, konstatiert sie, dass die “Beachtung des Visuellen” zugenommen habe. Axel Springer hatte das früher erkannt und 1952 mit Gründung der BILD-Zeitung geantwortet.

Der publizistische Mauerfall am Main macht zudem deutlich, dass guter und erfolgreicher Journalismus kein Widerspruch sind nach dem Motto: hier Boulevard, dort vermeintlich Qualität. Seit Jahren ist BILD die meist zitierte deutsche Tageszeitung, die meist gelesene ohnehin in Europa. Nun hat die Bleiwüste FAZ ihren Qualitätsnimbus verloren und eingestanden, dass Journalismus nicht dem Narzissmus seiner Macher, sondern dem Leser dient. Da ist nicht verwunderlich, dass man sich an den Besten orientiertFAZ.net tut das beim jüngsten Relaunch ja offenkundig auch.

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Autor: rporsch Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

20.11.2007

GASTBLOG: Tarifverhandlung live

“Bei der Bahn ist alles anders”, kommentiert heute FAZ-Herausgeber Holger Steltzner: “Hier werden die Verhandlungen öffentlich geführt, dafür aber reden die Tarifpartner kaum miteinander. (…) Und Fernsehzuschauer hatten das seltene Glück, in einer Talkrunde am Sonntagabend die Tarifverhandlungen zwischen Bahvorstand und Lokführergewerkschaft am Bildschirm zu verfolgen.”

War’s wirklich Glück? Unser Gastblogger Christian Jakubetz wollte es genau wissen:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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22.6.2007

Die Enteignung der Presse

So sehen leidenschaftliche Kommentare aus! Heute holt Michael Hanfeld in der “FAZ” aus und argumentiert die gebührenfinanzierten Internetpläne von ARD und ZDF in Grund und Boden. In seinem Leitartikel auf der Titelseite prangert Hanfeld mit Furor an, dass die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ihren Auftrag der “Grundversorgung” mit Information, Kultur und Bildung ins Unerträgliche ausdehnen – zum Schaden der Presse. Er kritisiert ARD und ZDF als “politische Vorfeldorganisationen der Parteiendemokratie”, die “alles andere als unabhängig und transparent” und keinesfalls die “Wahrer des Schönen und Guten im Journalismus sind – die sie sein sollten.” Hanfelds Fazit: “Denjenigen, die im ohnehin parasitär verfassten Internet mit unabhängigem Qualitätsjournalismus ihr Geld verdienen müssen, wird öffentlich subventioniert der Boden entzogen. Was ARD und ZDF betreiben, ist die Enteignung der freien Presse.” Lesenswert. Und leider wahr.

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik | 18 Kommentare »

27.4.2007

Award fürs Abendblatt

Wir hatten es angekündigt: Der JEPBLOG-Award muss nicht immer eine positive Auszeichnung sein… Diese Woche geht der Preis an das Hamburger Abendblatt.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Blattkritik | 2 Kommentare »