19.1.2011

Rekord beim Axel Springer Preis für junge Journalisten!

Vergangenen Oktober hatten wir die Suche nach den Besten der Besten gestartet, am 10. Januar war Einsendeschluss – bis heute haben meine Kolleginnen Ulrike Bach und Gesine Leidicke gesichtet, registriert und gezählt, gezählt, gezählt. Und sie hatten sehr viel zu tun, denn jetzt steht fest: Noch nie zuvor in der Geschichte des Axel Springer Preises gab es so viele Einreichungen wie dieses Jahr. Mit 873 Einreichungen haben wir die Rekordzahl aus dem Vorjahr noch einmal um gut 20 Prozent übertroffen! Im 20. Jahr seines Bestehens eine hübsche Fußnote. Wir freuen uns über soviel Interesse.


Eine ganze Reihe von Preisen wartet auf die Gewinner -
insgesamt werden 54.000 Euro ausgelobt.

Einen besonders schönen Rekord gibt es in der Kategorie Internet zu verzeichnen: Hier haben sich dieses Jahr 201 junge Kolleginnen und Kollegen beworben, im vergangenen Jahr waren es 110. Höchstwerte aber auch in den anderen Kategorien. Der Axel Springer Preis hat sich endgültig als bedeutendster Journalistenpreis für deutschsprachige Nachwuchsreporter etabliert.

Nun wartet eine Menge Arbeit auf die 36 Kolleginnen und Kollegen aus den vier Jurys, acht von ihnen sind zum ersten Mal dabei. Ihnen allen schon jetzt herzlichen Dank für ihr tolles Engagement! In den nächsten Wochen werden sie damit beschäftigt sein, alle Beiträge zu sichten und zu begutachten, und an vier Tagen im März treffen sich die Jurys dann hier in der Akademie zur finalen Beratung und Abstimmung. Welche Beiträge haben die Juroren überzeugt? Wer wird nominiert? Wer bekommt einen Preis, wer eine Lobende Erwähnung? Anfang April informieren wir die Kandidaten und veröffentlichen ihre Nominierung auf www.axel-springer-preis.de. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die festliche 20. Preisverleihung am 5. Mai in der Ullstein-Halle unseres Berliner Verlagshauses. Zu den bisherigen Preisträgern gehören übrigens u.a. Moritz Rinke, Florian Illies, Ildikó von Kürthy, Jörg Schönenborn und Steffen Seibert.

Zum Schluss noch etwas in eigener Sache: Nach sechs Jahren, in denen sie diesen Preis wunderbar betreut hat, verlässt uns Ulrike Bach Ende Januar, um das Team der Axel Springer Stiftung zu verstärken. Für ihren Start dort wünschen wir ihr alles Gute und ebensoviel Freude wie hier an der Akademie. Vor allem aber möchte ich mich für ihren leidenschaftlichen Einsatz in diesen Jahren bedanken, Frau Bach hat unseren Preis entscheidend mitgeprägt. Und genauso viel Fortune und Erfolg wünschen wir ihrer Nachfolgerin, Gesine Leidicke, die vorher u.a. in der Chefredaktion der WELT gearbeitet hat. Ihr und den neuen Juroren auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Willkommen!

Und jetzt heißt es für 873 junge Journalisten: Daumen drücken!

Autor: mtspahl Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | Keine Kommentare »

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