27.2.2009

Award der Woche für die WTA

“Diskriminierung jeglicher Art werden wir nicht tolerieren!”

Die WTA, Women’s Tennis Association, verhängte Anfang der Woche eine Rekordstrafe von 300.000 US-Dollar. Nicht gegen eine Spielerin, sondern gegen die Leitung des Damenturniers von Dubai. Eine Strafe, die ein klares Zeichen setzen soll. Die WTA duldet keine Diskriminierung, ist gegen eine so dramatische Vermischung von Politik und Sport.

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Autor: student Kategorie: A bis Z | Kommentare deaktiviert

26.2.2009

Brender ist nicht Jesus

Erinnern Sie sich noch an die Debatte um einen journalistischen Kahlschlag bei Sat.1? Dem das Magazin “Sat.1 am Mittag” zum Opfer fiel? Und? Vermisst? Jemals gekuckt? Ich könnte jetzt einen provokanten Bogen zu den Politmagazinen der ARD schlagen, aber ich biege vorher ab. (Lassen wir an dieser Stelle die links-/rechts-Wortspiele.) Denn auch im ZDF wird die Diskussion um die Zukunft von Chefredakteur Nikolaus Brender zur Schicksalsfrage hochgejazzt.


(Bildquelle: turi2.tv)

Ich möchte bitte nicht als Claqueur von Roland Koch missverstanden werden. Die Diskussion um die Ämterpatronage der Politik ist überfällig. Aber eine Frage sei trotzdem erlaubt: Worin besteht das journalistische Verdienst von Nikolaus Brender? (Erst nachdenken, dann klicken.)

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Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »

25.2.2009

Darf es Journalisten mit Parteibuch geben?

Stefan Niggemeier hat Roland Koch zum Fall Nikolaus Brender interviewt und schreibt darüber in seinem Blog. Das Interview ist interessant, und die Diskussion im Blog ist es auch. Sollte man die Besetzung von Chefredakteursposten nach Parteibuch entscheiden? Nein! Sollte man sein eigenes Interview gleich auch noch kommentieren, wie in der „FAZ“ geschehen? Nein!

Noch interessanter ist aber eine andere, grundsätzliche Frage (neben der Frage, warum sich Journalisten diese so selten stellen):

Kann und darf es überhaupt Journalisten mit Parteibuch geben?

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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 20 Kommentare »

25.2.2009

Schwarzfahren auf dem Lerchenberg

Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt es bei der Besetzung wichtiger Positionen meist auf das richtige “Ticket” an. Will heissen: das richtige Parteibuch. Doch bei Europas größtem Fernsehsender, dem ZDF, wollen Politiker nun Chefredakteur Nikolaus Brender die Weiterfahrt verweigern, obwohl er eigentlich das richtige Ticket hat.

Im Grunde genommen ist Brender politisch unzurechnungsfähig. Einer bestimmten Partei kann man den 60-jährigen nicht eindeutig zuordnen. Aber er gilt vielen als SPD-nah. Und das ist sein Problem. Denn der von der Union dominierte Verwaltungsrat des ZDF sieht für die anstehende Vertragsverlängerung des “roten” Brender schwarz. Und das, obwohl es bei dem Mainzer Sender traditionell Usus ist, dass der Posten des Chefredakteurs mit einem Sozialdemokraten besetzt wird, während auf dem Stuhl des Programmdirektors ein Konservativer Platz nimmt.

Dort sitzt derzeit der promovierte Politikwissenschaftler Thomas Bellut. Auch um seinen Posten gab es vor sieben Jahren heftiges Gerangel, weil damals eigentlich Fernsehspieldirektor Hans Janke für die Stelle vorgesehen war. Da dieser aber der SPD zugerechnet wird, bekam Unions-Mann Bellut den Vorzug. In der komplizierten ZDF-Logik spräche also alles dafür, dass Brender, dessen Vertrag im nächsten Jahr ausläuft, Chefredakteur bleibt. Das will auch Intendant Markus Schächter. Und das wollen die Hauptredaktionsleiter des ZDF, die in einem offenen Brief die Verlängerung von Brenders Vertrag forderten. Nur der Verwaltungsrat will es wohl nicht.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

24.2.2009

GASTBLOG: Die Zukunft in 140 Zeichen

Wer jetzt bei den konventionellen Medien nicht dabei ist und wer nicht mitmacht, wird endgültig abgehängt. Dieser neue Kanal ist von entscheidender Qualität und Zukunftsbedeutung, dass man ihn unbedingt bespielen muss. Wenn man nicht sogar so weit geht, ihn mehr oder minder als die Zukunft der Medien und des Journalismus zu bezeichnen…

Ach, Ihre Reflexe haben die Oberhand behalten – und Sie dachten: mal wieder ein Beitrag zum Thema “Twitter“? Dann muss ich Sie enttäuschen. Hier geht es um Aussagen, die vor drei, vier Jahren getroffen wurden, wenn es nicht um Twitter, sondern um Second Life ging.

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 2 Kommentare »

23.2.2009

Vielgut-Faktor gegen’s Stimmungstief (Linksverkehr 10)

Die Frage ist einfach…

Wie viele Menschen feierten gestern am Berliner Kudamm Karneval?

… die Antwort* offenbar nicht.

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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

23.2.2009

Zeitjung.de – so geht’s nicht

Wenn Erwachsene mal so richtig cool sein wollen, dann sagen sie Worte wie “crazy” oder “total Rock’n'Roll” – und wirken eigentlich fast immer peinlich. Genauso wirkt “www.zeitjung.de”. Schon der Name ist irgendwie bemüht und anbiedernd. Bis auf “Logo!” im Kinderkanal hat es bisher kein Format geschafft, Nachrichten wirklich “jugend-gerecht” aufzuarbeiten, ohne aufgesetzt zu wirken.

Obwohl man dem neuen Portal eigentlich viel Glück wünschen möchte und es ja auch erst am Anfang steht … heute müssen die Kollegen vors Überschriften-Schiedsgericht. So jedenfalls geht’s nicht:

“Zweiter Zombie-Oscar vergeben”

Hier werden nun wirklich billige Assoziationen geweckt, noch dazu mit schiefen Bildern – und das im Haupttext auf der Startseite.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 8 Kommentare »

21.2.2009

Dünkel-Haft für Jens Jessen! (Linksverkehr 9)

Erinnern Sie sich an Jens Jessen? Das ist der Feuilleton-Chef der “Zeit”, der in seinem Videoblog behauptete, die deutsche Gesellschaft habe “nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität, sondern mit einheimischer Intoleranz“ – nachdem zwei ausländische Serientäter einen Rentner in der Münchner U-Bahn fast zu Tode geprügelt hatten (die beiden sind inzwischen wegen versuchten Mordes verurteilt, die Revision läuft).

Ein schönes Beispiel für “einheimische Intoleranz” liefert Jessen jetzt im aktuellen “Zeit-Magazin”.

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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 16 Kommentare »

20.2.2009

Award für woxikon.de

Texte, die Dinge auf den Punkt bringen, interessant sind und gleichzeitig knackige Formulierungen enthalten – das ist journalistisch gute Arbeit. “Eigentlich können wir nichts weiter, als Wörter aneinander reihen. Aber das können wir gut“, lehrt Claus Strunz, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts. Aber wie in jedem Beruf gibt es auch bei uns Journalisten gute und schlechte Tage.

An den schlechten ist der Kopf leer und die Wortwahl schwach. Da muss hin und wieder ein Lexikon Abhilfe schaffen. Aber eins, das nicht nur pure Definitionen enthält, sondern auch Abkürzungen erklärt, Synonyme findet und Wortarten dekliniert. Und das in acht verschiedenen Sprachen.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

20.2.2009

All future is digital (Linksverkehr 8)

Gestern die “New York Times”, heute der “Guardian”. Dessen Chef Tim Brooks sagt: “All future investments will be digital.” Er werde niemals mehr eine neue Zeitung oder Zeitschrift auf den Markt bringen – mit gedruckter Qualität sei unterm Strich kein Geld  zu machen. “The days when you can trade in just words are gone.”

Autor: jep Kategorie: A bis Z | 1 Kommentar »

19.2.2009

Schüler landen Scoop

Nach den Lokalgeschichten, mit denen es Team 5 schon in die Zeitungen und ins Netz geschafft hat, dürfen die Nachwuchs-Reporter sich heute über den nächsten Scoop freuen: Sie sind mit einem Interview über Agentur gelaufen.


Im roten Salon der Akademie: Thilo Sarrazin im Kreuzverhör

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Autor: mtspahl Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Blattkritik, Gäste der Akademie, Zukunft des Journalismus | 4 Kommentare »

19.2.2009

Karnevalsrausch kompakt (Linksverkehr 7)

Et ess wie’t ess, et kütt wie’t kütt, et hätt noch immer jot jejange. Team 4 im Karnevalsrausch. Alaaf!

Autor: jep Kategorie: A bis Z | Kommentare deaktiviert

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