30.1.2009

Award der Woche für learningtoloveyoumore.com

Manchmal ist es so einfach, wenn einem irgendetwas auf der Seele liegt: Man muss es nur aufschreiben und dann loslassen. Holly Smith hat es getan. Sie hat losgelassen, sich “verabschiedet von all dem Falschen, von dem sie schon vorher wusste, dass es nicht richtig war. Von der Person, die sie nicht ist. Von all den guten Gedanken an ihn, denn sie sind und waren niemals real“. Holly Smith aus Edmonton, Kanada hat damit das letzte Assignment auf der Homepage des Künstlerduos Miranda July und Harrell Fletcher erfüllt. Sie und jeder andere auf der Welt, der sich dazu berufen fühlte, sollte “Goodbye“ sagen.

Learningtoloveyoumore.com ist eine multimediale Ode an die Fröhlichkeit. An Hoffnung, Menschlichkeit und Humor. Brüderlichkeit, Güte und die Schönheit dieser Welt.

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Autor: student Kategorie: A bis Z | 3 Kommentare »

30.1.2009

Das macht uns Angst (?)

Ein weiterer Einblick in den neuen Jour fixe mit Team 5: Diesmal sprachen wir viel über Ängste und Drohszenarien, die Crossmedia im Huckepack hat. Was sich recht anthroposophisch anhört, ist letztlich der Lackmus-Test für den Erfolg von Medienkonvergenz. Sind wir uns darüber einig, wohin die Reise geht? Und was passiert, wenn sich keiner bewegt?

Nina Paulsen illustriert ihre Perspektive per Handyvideo:


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Karolin Schneider brainstormt per Powerpoint:

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Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 2 Kommentare »

27.1.2009

GASTBLOG: Wir sind keine Gatekeeper mehr

Journalismus ist eine tolle Sache. Wir haben die Möglichkeit, einer großen Zahl von Menschen die wichtigen Dinge dieser Welt mitzuteilen. Wenige kommunizieren zu vielen. So war das bis vor gut zehn Jahren.

Dann kam das Internet. Erst eMail und einfache Websites. Dann kamen die Blogger, die Chat-Applikationen, Youtube, Facebook, jetzt Twitter. Viel Konkurrenz auf dem großen Markt der Kommunikation – betrachtet man die endliche Zeitspanne, die Menschen täglich zur Verfügung haben.

Natürlich lesen Menschen noch immer Zeitung und schalten weiterhin den Fernseher an. Noch eine Zeit lang. Doch Massenmedien verlieren massiv Reichweite.

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 39 Kommentare »

26.1.2009

Crossmedia – neverending story

Seit drei Wochen hat nun Team 5 den Newsroom der Akademie unter Kontrolle – und setzt auch erste Zeichen. Im wöchentlichen Jour fixe diskutieren wir zur Zeit mit Frank Diering und Peter Schink (Leiter Produktentwicklung von WELT ONLINE) über die Frage, was die Medienkonvergenz aus dem Journalismus macht.


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“Crossmedia heißt für mich…” – Handy-Videostatement von Karolin Schneider, Team 5

Die Veranstaltung hat den markt-lastigen Untertitel “Verwertungskette Information” und führt zu recht emotionalen Thesen:

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Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Medienmacher zu Besuch, Zukunft des Journalismus | 6 Kommentare »

24.1.2009

Seyran Ates und der Multikulti-Irrtum

Sie kritisiert, sie provoziert, sie sagt, was sie denkt. Das hat Seyran Ates schon immer getan. Dafür nimmt sie in Kauf, ständig in Angst leben zu müssen. Ihren Wohnsitz in Berlin hält sie geheim, die Polizei bewacht die Straße vor ihrem Haus. Doch die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin kämpft weiter gegen Vorurteile und Unterdrückung von türkischen Migrantinnen, gegen Zwangsheirat und Kopftuch.


(Foto: Sabrina Treisch)

Dieses Engagement hätte sie beinahe das Leben gekostet. Von dieser einschneidenden Erfahrung erzählt sie auch den Journalistenschülern von Team 5 im Studium Generale an der Axel Springer Akademie.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Gäste der Akademie | 3 Kommentare »

23.1.2009

Award der Woche für Locopodia

Allein der Name wäre einen Preis wert: Buchstaben-Brücke zwischen klassischer Bildung und moderner Kommunikation, klug gewählte Überschrift für ein ehrgeiziges Projekt. Und wohlklingend dazu: Locopodia!

Für die Nicht-Lateiner: “locus“ -  der Ort, “podium“ – der Balkon. Im Deutschen steht Podium für Bühne oder Rednerpult. Und weil im Namen auch ein gutes Stück Podcast steckt, ist die Marke auch im Web-2.0-Sinne etymologisch korrekt.

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Autor: aldaggendner Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

22.1.2009

Grundsatz-Talk mit Michael Stürmer

“Krieg ist eine extreme Form der Kommunikation. Jedes Bild ist eine Waffe.“ Es waren sehr eindringliche Worte, die Michael Stürmer beim ersten Studium Generale von Team 5 wählte. Eigentlich war der Historiker und Publizist in den Roten Salon gekommen, um uns Neuen traditionsgemäß die Unternehmensgrundsätze des Verlagshauses zu erläutern.

Aber neben den Essentials wurde dann auch der Konflikt im Gaza-Streifen zum Thema in unserer abendlichen Gesprächsrunde – und die geriet so zu einem Lehrstück in Sachen Qualitätsjournalismus.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

21.1.2009

Ich twittere, du twitterst, er/sie/es twittert

Brueni tut’s, zeppi auch, cwineman, jfesser, AlexanderKohnen, palenque, ivy38317, marcbaron, stuehm, danielmueller3, SoVu und juju_action, HerrKluckert und Herr_Wiedemann und WhatCheek sowieso: Die Akademie twittert. Und der Herr Direktor tut’s jetzt auch.

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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 19 Kommentare »

21.1.2009

So viel Preis war nie

650 junge Journalisten und Journalisten-Teams haben sich um den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten beworben – so viel wie noch nie seit der Gründung 1991. Die meisten Bewerbungen gibt es nach wie vor in der Kategorie Print, Onlinejournalismus hat aber enorm an Bedeutung gewonnen und liegt bei der Zahl der Einsendungen schon deutlich vor Fernsehen und Hörfunk. Besonders freut mich, dass neben der Bewerberzahl gerade in der Kategorie Internet die Qualität weiter gestiegen ist, wie ein erster Blick in die Arbeiten zeigt.

Der Preis wird Anfang Mai live im Internet vergeben.

Autor: jep Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

20.1.2009

GASTBLOG: Ganz genau

Frohes neues Jahr! Und was für eines! In Köln beginnt bald die spaßigste Zeit, in London herrscht Nebel, und in Berlin taut so langsam das dicke Eis. Ein bisschen leer sieht die Wand aus, nachdem das handgeschriebene Protestschild “Rendite first” abgenommen wurde, doch endlich ist da Platz für neue Projektideen.

Eine kleine Zitterpartie war es zuletzt, und das lag nicht nur an den zweistelligen Minusgraden. Bei all den Wann-wird-wie-wofür-welches-Geld-an-wen-verkauft-Berichten der lieben Kollegen habe ich eine konkrete Information vermisst: Wer eigentlich wechselt den Besitzer? Von einem “Verlag” war da bei den einen die Rede, von einer “Holding” bei anderen, auch vom “Zeitungsgeschäft” oder von den “Blättern” wurde geschrieben. Hier eine kleine Auswahl:

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »

17.1.2009

Die Stephen-Colbert-Therapie

Auch das ist eine Zukunftsfrage des deutschen Fernsehens: Warum kupfert niemand die Daily Show des unvergleichlichen Jon Stewart ab? Wann, verdammt, hat alle Fernsehmacher der Mut verlassen? (Für’s Protokoll: Ja, Das Vierte will noch dieses Jahr eine eigene Nachrichtensendung “mit einem Schuss Satire” starten. Nun – wir warten ab. Und hoffen, dass nicht “Deutschlands lustigste Nachrichtenvideos” daraus wird.)

Auch Stephen Colbert arbeitete bis 2005 für die “Daily Show”, seitdem hat er mit The Colbert Report eine eigene Newsshow. Hierzulande sind wir seit dem Hüstel-Humor von Ulrich Wickert am Ende der “Tagesthemen” in eine Zeitschleife geraten, schade eigentlich. Wenigstens kann dank Web 2.0 jeder für sich Colberts geniale Eigentherapie “On Notice” adaptieren. Zum Beispiel so:

Ausprobieren. Es erleichtert ungemein, versprochen. ;-)

Und senden Sie uns doch Ihre Liste.

Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »

16.1.2009

Award der Woche für radio.de

radio.de funktioniert ganz simpel. Eine Seite, über 1.000 Radio-Sender. Und so geht’s: Sender nach Musikgeschmack raussuchen, im weißen Fadenkreuz auf “Play” drücken und ganz fix den Klängen lauschen.

Klingt gut, ist es auch. Okay, die Internet-Adresse war sicher teuer. Aber es hat sich gelohnt. radio.de – einfacher geht’s nun wirklich nicht. Wer “radio” googelt, kriegt die Musik-Plattform als Top-Treffer. Die Seite schafft das, was das originale Radio im Wohnzimmer oder der Küche nicht kann.

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Autor: student Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | Kommentare deaktiviert

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