Hier wird über Journalismus diskutiert, über Medienthemen von A bis Z, von der Ausbildung des Nachwuchses bis zur Zukunft der Branche. Diskutieren Sie mit!
Weihnachtsruhe ist eingekehrt in der Akademie, eine kleine Verschnaufpause, ehe Team 5 den Newsroom in Besitz nimmt. Aber natürlich können nicht alle verschnaufen – Team 4 beispielsweise war noch bis Mitternacht im Einsatz, um die Welt kompakt druckreif zu machen. Und so ganz nebenbei entstand ein wunderschöner Vodcast.
Suchmaschinen (Google) haben eine sehr wichtige Bedeutung für die Reichweite von Nachrichten-Websites. Typischerweise kommen mehr als 30 Prozent aller Besucher über eine Suchmaschine auf eine Nachrichtenseite.
Okay, eigentlich muss das heißen IST Team 4. Es gibt sie ja alle noch. Aber die Ausbildungszeit im Newsroom der Akademie ist jetzt vorbei, im fliegenden Wechsel mit Team 3 starten die 19 Studenten jetzt für ein halbes Jahr bei Welt kompakt durch.
Wir sind gespannt, wie sich das Blatt mit der neuen Besetzung entwickelt, was aus dem Vodcast wird und welche Spielereien sich Team 4 sonst noch einfallen lässt.
Heute – völlig unbeeindruckt von Lebkuchen und Glühwein – aber schon mal vielen Dank für ein spannendes, unterhaltsames, herausforderndes erstes Halbjahr. Es hat Spaß gemacht!
Frohes Fest und viel Erfolg – wir sehen uns im 6. Stock! Oder im Deli’s. Oder beim Spätkauf..
Corporate Responsibility wird immer wichtiger. Corporate was? R-e-s-p-o-n-s-i-b-i-l-i-t-y! Frei übersetzt mit “Unternehmerische Verantwortung”: Darauf achten, dass ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig gewirtschaftet wird. Das bedeutet, dass sich ein Unternehmen wie die Axel Springer AG zum Beispiel darum kümmert, wo das Holz für das Papier herkommt – hat uns Florian Nehm, Leiter des Referates Nachhaltigkeit bei Axel Springer, erklärt. Danach hat Team 4 E.on und Vodafone auf den Zahn gefühlt. Mit Videokamera.
Die besten Ballerspiele, die widerstandsfähigsten Zimmerpflanzen, die schönsten Weihnachtsgeschenke – Listen vereinfachen das Leben, bieten Orientierung und machen Spaß. Das Problem mit den Listen: Sie sind flüchtig, stehen mal hier, mal dort. Jetzt nicht mehr. Denn seit dem 10. Dezember gibt es ZEHN.DE. 200 Listen mit jeweils zehn Einträgen – mehr gibt’s nicht zu sehen auf der Seite. Und das ist gut so.
ZEHN.DE ist die Speerspitze des Nutzwertjournalismus. Okay, die Seite 4 der BILD ist darin auch nicht schlecht, aber ZEHN.DE ist besser.
Team 4 ist am Ende. Neeiiin, nicht mit der Kreativität, der Arbeitsmotivation und der guten Laune. Sondern mit der Schulzeit an der Akademie. Ab nächste Woche geht es nun für ein halbes Jahr zur WELT KOMPAKT, dann ab in die Stammredaktionen.
Verdammt, ging das schnell! Es kommt einem noch vor wie letzte Woche, das wir hier angefangen haben. Wir lernten Nachrichten Schreiben bei Gerd Roth, recherchierten investigativ mit Matthias Brendel und übten Blattmachen mit Pit Gottschalk. Wir produzierten Übungszeitungen, lernten ausführlich Crossmedia und übernahmen für drei Tage WELT ONLINE. Am Abschluss der Print-, Video-, Audio-, Mobile- und Online-Ausbildung stand unser (von externen Kritikern hoch gelobtes) Projekt macht-maschine.de.
Besonders Spaß gemacht haben uns die Seminare mit Frank Diering.
Selten war ein Studium Generale an der Akademie so brandaktuell. Genauer gesagt: Diesmal waren wir den Geschehnissen sogar voraus (worauf wir bei dieser Tragik aber nicht stolz sind).
(Foto: Dörte Apel)
Am 24. November besuchte uns Berndt Georg Thamm, Publizist und Terrorismusexperte. Er warnte vor dem militant-islamistischen Terrorismus, der nicht nur die USA, sondern die gesamte Welt bedrohe. Zwei Tage darauf erschütterte eine verheerende Terrorwelle Bombay (Mumbai). Unser Gast hatte nicht übertrieben.
Sie passen ungefähr so gut zueinander wie Tiefkühlhackfleisch und Edelsalami: Der deutsche Urdichter Goethe und der Döner. Der eine schrieb Dramen und sagte Sätze wie: “Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.” Der andere trieft, stinkt nach Zwiebeln und schmeckt besonders gut mit scharfer Sauce. Nach dem einen sind Festspiele und Gymnasien benannt. Den anderen gibt’s mit extra Pommes.
Der Reclam-Verlag hat sie nun vereint – Goethe und den Döner.
Blogger oder Journalist? Oder was kann der Journalist noch, was der Blogger noch nicht kann? Wer tut was und wer darf was? Oder sind sie eigentlich das Gleiche? Ein Abend mit Internet-Tagebüchler Robert Basic.
Robert Basic vertritt streitbare Thesen im Akademie-Newsroom (Foto: Hans v. d. Burchard)
Journalist ist, wer hauptberuflich an der Verbreitung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt ist. Soweit bekannt. Brenzlig wird es aber dann, wenn man unter der Lupe betrachtet, was in den letzten Jahren zum Massenmedium geworden ist. Und noch brenzliger wird es, wenn man erkennt, wer dort alles Informationen, Meinungen und Unterhaltung verbreitet. Nämlich so ziemlich jeder. Die Blogger sind da – und die Schlacht beginnt.
Neben Sarah Palins Schreibtisch im Oval Office hängen leere Bilderrahmen. “Didn´t graduate“, erläutert sie, wenn man auf einen von ihnen klickt. Klickt man auf das rote Telefon, explodiert das Büro.
Von wem die Flash-Animation von Sarah Palins imaginärer Amtszeit stammt, weiß niemand so genau. Und doch hat diese kleine Spielerei eines anonymen Programmierers zusammen mit vielen anderen kleinen Internet-Gadgets Barack Obama zum Sieg verholfen. Oder etwa doch nicht?
In den letzten Monaten habe ich mich etwas antizyklisch mit dem Internet befasst. Während die Welt mit Facbook, Twitter & Co. flirtete, bin ich in die Tiefen der Blogosphäre abgetaucht. Zusammen mit meinem Kollegen Dennis Horn habe ich am Blogger-Buch gearbeitet.
Über die Jahre habe ich viele Blogs starten und sterben sehen. In den letzten Monaten habe ich ein paar Anregungen gesammelt, die ich mir von Bloggern im Umgang mit ihren Seiten entnommen habe. Deren Blogs hatten eins gemeinsam: Sie haben mich immer wieder überrascht oder fasziniert. Ich habe die Punkte gebündelt und ich will die als Impulse mit in das Jahr 2009 nehmen. Hier sind fünf Tipps für Blogger, die ihre Leser noch mehr faszinieren wollen.