4.3.2008

GASTBLOG: Fünf Frühjahrs-Tipps für alle, die Podcaster werden wollen

Gefühlt bin ich jetzt endlich in 2008 angekommen und trotz Sturmwochenende gab es ja bereits die ersten Sonnentage. Hoffentlich startet der Frühling bald so richtig durch; denn für mich ist das die Jahreszeit, wo ich immer besonders motiviert bin, etwas Neues auszuprobieren.

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Passend dazu will ich in diesem Monat fünf Podcast-Tipps geben. Vielleicht motivieren die Links, es auch einmal als Podcaster zu probieren. Los geht es mit einem Werkzeug, das nicht nur für Podcaster recht praktisch ist.

#1 Gratis Dateitypen wandeln
Wie wandele ich schnell aus der MP3 eine WAV-Datei, oder umgekehrt? Wie kann ich mein PDF bearbeiten? Wie kann ich aus meinem Word-Dokument eine PDF-Datei erstellen? Alle diese Fragen werden von der Webseite koolwire beantwortet. Dort gibt es den koolConverter – ein kostenloses Online-Programm, um Dateiformate zu wandeln. Aus PDFs können DOCs gemacht werden, und umgekehrt. Aus MP3s können WAVs gemacht werden, und umgekehrt – und so weiter. Direkt auf der Startseite kann ich als Nutzer eine Datei von meiner Festplatte auswählen und das Zielformat anklicken. Ich kann mir die umgewandelte Datei dann per E-Mail zusenden lassen. Ist meine Ursprungsdatei kleiner als 10 MB kann ich sogar die per E-Mail an den koolConverter schicken. Dieser übersichtliche Dienst übernimmt das, was sonst teure Programme leisten. Ein weiterer Vorteil: Da das Tool auf einer Webseite läuft, funktioniert das Konvertieren auf Windows genauso wie auf Macs.

#2 Gratis schneiden
Für ein gutes Schnittprogramm kann man viel Geld ausgeben. 300 Euro sollten es schon mindestens sein. Zum Glück gibt es Audacity! Den kostenlosen Audio-Editor gibt es für Windows, MacOS X und Linux. Nach der einfachen Installation kann ich direkt in einer Mehrspurumgebung Sounds aufnehmen, importieren, schneiden, abmischen, mit Effekten unterlegen, abspeichern und in die wichtigsten Formate exportieren. Auf der Webseite gibt es viele Hilfen, die den Einstieg in die Schnittwelt erklären. Das Programm wird ständig erweitert und seit einigen Versionen ist es sogar so gut, dass es sich für die Arbeit beim Radio eignet. Viele freie Kollegen nutzen es. Ich habe selbst schon eine einstündige Reportage mit Audacity geschnitten. Das hat sehr gut geklappt. Für den Podcast-Schnitt ist Audacity erst recht zu empfehlen.

#3 Gratis lernen
Wie geht das eigentlich mit dem Podcasten? Wie nehme ich auf? Welches Mikrofon nehmen ich? Was ist ein RSS-Feed? Annik Rubens, die Macherin von dem wohl bekanntesten deutschen Podcast “Schlaflos in München”, hat eine schöne Zusammenfassung ins Netz gestellt. How to Podcast wird von ihr ständig gepflegt und überarbeitet. Hier gibt es viele Tipps & Tricks vom Profi und viele Informationen für einen schnellen Einstieg. Wer noch mehr wissen möchte zu spezielleren Themengebieten, der kann sich meinen Podcast “150 Fragen in Sachen Podcasts” anhören. 139 Antworten sind schon geschafft.

#4 Gratis hosten
Für einen Podcast benötigt man eine Seite mit Speicherplatz. Dazu noch ein Programm, welches die Texte zur Episode darstellt und einen RSS-Feed baut. Alles dies übernimmt zum Beispiel Podhost.de. Das ist eine Podcast Hosting Plattform. Zum Testen gibt es ein kostenloses “Starter”-Angebot mit 30 MB Speicherplatz pro Monat. Für kleinere Experimente reicht dies völlig aus!

#5 Gratis Werbung machen
Steht die erste Episode im Netz, wartet man natürlich auf Feedback. Wenn es soweit seit, kann man bei den größten Portalen kostenlos Werbung für ein neues Projekt machen: podcast.de und podster.de – beide Projekte verfügen über spezielle Anmeldeseiten. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Podcast-Wiki on podcast.de gemacht. Hier habe ich meine Projekte auf der Seite “Neues aus der Szene” vorgestellt. Bei diesem Wiki kann jeder Inhalte beisteuern. Das hat mir jeweils so manche Besucher beschert.

Soweit meine Tipps. Viel Spass beim Ausprobieren!

Daniel Fiene

Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Ausbildung | Keine Kommentare »

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