19.7.2007
Der investigative Journalist. Wer ist das? Das ist der Kerl mit dem verknitterten Trenchcoat und dem tief in die Stirn gezogenen Hut. Der Gesichtsausdruck ist stets grimmig, die Zigarette dabei aber immer lässig im Mundwinkel gehalten. Der investigative Journalist ist ein Eigenbrödler, immer auf der Jagd nach Enthüllungen und Skandalen.
Alles nur Klischees! Das jedenfalls konnten wir im Hintergrundgespräch mit Guido Heinen feststellen. Heinen leitet den Bereich Presse und Kommunikation des Deutschen Bundestags und war zuvor lange Zeit einer der wenigen Enthüllungs-Journalisten in Deutschland.
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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Gäste der Akademie, Zukunft des Journalismus | 1 Kommentar »
17.7.2007
Tageszeitungen haben es nicht leicht: Die Leser werden nicht nur älter, sie schwinden auch. Sei es aus biologischen Gründen, weil das Geld knapp ist oder die Schrift zu klein zum Lesen. Und die jungen Menschen informieren sich – wenn sie es denn tun – übers Fernsehen und Internet. Warum also nicht dorthin gehen, wo die Leser (oder besser: Kunden) der Zukunft sind und selbst Fernsehen im Internet anbieten?

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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Blattkritik, Zukunft des Journalismus | 3 Kommentare »
17.7.2007
Der Ideenwettbewerb der Akademie ist offenbar selbst eine gute Idee: Das Interesse ist jedenfalls riesig, die ersten Konzepte waren heute morgen schon in der Post! Da kommt wohl einiges auf uns zu… (einen Seufzer habe ich schon gehört, schließlich endete erst gestern die Bewerbungsfrist für die Journalistenschule, es stapeln sich die Postkisten in unseren Büros). “SCOOP!” ist ein Experiment, und ich bin sehr gespannt, was daraus entsteht.

Per Mail, Telefon, Fax und hier im Blog haben uns natürlich auch schon viele Fragen zum Wettbewerb erreicht. Was nicht in den FAQ (bitte gründlich lesen, vieles ist dort schon beantwortet) steht, versuche ich hier zu erklären. Nach den Erfahrungen der ersten 24 Stunden allerdings bitte ich jetzt schon um Nachsicht, dass nicht jede Frage individuell beantwortet werden kann.
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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 52 Kommentare »
16.7.2007
Die Jury von “SCOOP!” steht für Erfolg durch kreative Leistung. Wir alle wissen, dass zum Erfolg nicht nur eine gute Idee gehört, sondern auch derjenige, der ihr Potenzial erkennt, der an das Projekt glaubt, der es fördert und realisiert. Das soll “SCOOP!” leisten. Es kann das Projekt Ihres Lebens werden – und diese 14 Jury-Mitglieder entscheiden:

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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 9 Kommentare »
15.7.2007
Haben Sie eine richtig gute Idee? Für ein neues, originelles Medienprojekt, an dessen Kraft Sie glauben? Aber Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Idee realisieren können? Dann kommt hier die Chance Ihres Lebens: “SCOOP!”, die ungewöhnliche Förderinitiative, die unsere Akademie jetzt startet. Eine unabhängige Jury mit 14 Mitgliedern aus den verschiedensten kreativen Bereichen entscheidet über die beste Idee – die wir dann gemeinsam mit Ihnen verwirklichen! Dafür greifen wir tief in die Tasche: Die Akademie fördert Ihr Projekt mit bis zu 500.000 Euro und weiterer Hilfe. Jeder kann mitmachen (nur die Mitarbeiter der Akademie müssen leider draußen bleiben)!

Hier sind die Details:
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Autor: jep Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 56 Kommentare »
13.7.2007
Der JEPBLOG-Award geht diese Woche an die Internetplattform hausgemacht.tv. Denn selten waren Gebrauchsanweisungen so unterhaltsam.

Wie küsse ich richtig – Rachen weit auf? Sieht behämmert aus. Und man kann sich an den Schneidezähnen des Partners stoßen.
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Autor: student Kategorie: A bis Z, Blattkritik | Keine Kommentare »
12.7.2007
…Überschriften machen bei der B.Z.
Das klassische Großraumbüro, knapp 160 Menschen arbeiten hier. Sie sitzen an Sechsertischen, einzelne Ressorts sind durch kleine Schallschutzwände getrennt, aber auch die sind nicht besonders hoch. Das ist Teamarbeit. “Und im Team entstehen die besten Zeilen”, sagt Peter Huth, stellvertretender Chefredakteur der B.Z. Genau deswegen sind wir hier, hoch oben im Neuen Kranzler Eck, der Redaktion der B.Z. “Überschriften machen bei der B.Z.” steht auf dem Lehrplan.

Foto: Stephanie Morcinek
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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Blattkritik | 5 Kommentare »
11.7.2007
Business-Etikette stand auf unserem Stundenplan. Doch auf einen verstaubten Schlossherrn mit schniekem Anzug und Rolex am Arm, der stocksteif darüber referiert, wie man einen Handkuss gibt und Hummer knackt, warteten wir (zum Glück) vergeblich.
Norbert Vojta, ein alles andere als verstaubter Etikettetrainer, tauchte in der Akademie in einem zerknitterten und viel zu großen Anzug mit einer quietschend-grünen Krawatte auf.
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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung | 4 Kommentare »
10.7.2007
Zugegeben, nicht allen Journalisten ist klar, warum es besser wäre, auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit Pressestellen zu setzen. Und was das überhaupt ist. Zusammenarbeit. Das riecht sofort nach Einflussnahme und Schnüffelei à la “können wir den Artikel sehen, bevor Sie ihn veröffentlichen?” Und klar, so hätten wir’s am liebsten.

Aber Sie sind keine Erfüllungsgehilfen der PR, auch klar. Aber so ganz ohne PR kommen Sie eben auch nicht aus. Weil wir nicht nur penetrant sind, sondern ihnen viele Themen überhaupt erst möglich machen, indem wir Ihre Recherche übernehmen, interne Zahlen, Zitate, Themen oder sonstwas beschaffen. Nehmen Sie uns als das, was wir sind: Unentgeltliche Zuarbeiter. Das können wir, und dafür werden wir bezahlt. Von unseren Unternehmen.
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Autor: Gastblogger Kategorie: A bis Z, Zukunft des Journalismus | 2 Kommentare »
8.7.2007
Ein großer Verlag, 19 Journalistenschüler, ein gemeinsames Ziel: alles über modernen Journalismus lernen. Am 2. Juli hat für uns die Ausbildung an der Axel Springer Akademie in Berlin begonnen. Keiner wusste genau, was uns erwartet, jeder von uns war nervös. Nach einer Woche heißt es aber: Entwarnung! Es macht Spaß, wir lernen viel.
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Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung | 11 Kommentare »
7.7.2007
Team 1 der Akademie atmet auf: Die Redaktion von Welt Kompakt präsentiert sich endlich in voller Stärke, nachdem Ende der Woche auch das Brüssel-Team dazugestoßen ist. Personell verstärkt aus Crew 20 der “alten” Journalistenschule Axel Springer waren vier Studenten beim Europäischen Jugendmedienkongress in Brüssel.
Heraus kamen viele Erfahrungen und Eindrücke – und eine beachtliche filmische Kurzdoku:
Autor: amayer Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | 2 Kommentare »
6.7.2007
Der JEPBLOG-Award geht diese Woche an die taz. Denn sie hat es schwer. Dabei ist es gut, dass es sie gibt.

Was habe ich mich als Jugendlicher über die Fußballberichte in der taz meiner Eltern geärgert. Weil da nicht stand, warum der Trainer diesen oder jenen Spieler eingewechselt hatte, oder welcher Spieler aufgrund einer Gelben Karte demnächst pausieren muss. Stattdessen gab es ellenlange soziokulturelle Betrachtungen über das Spiel im Allgemeinen oder auch den Fußballfan im Speziellen. Und was ist es heute ein Genuss für mich, solche Texte zu lesen. Denn für Taktik und Statistik habe ich den Kicker. Heute freue ich mich, dass es eine Zeitung wie die taz gibt.
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Autor: student Kategorie: A bis Z | 2 Kommentare »