Sprachlos in Brüssel
Und es gibt ihn doch: Den einen Franzosen, der uns antwortet, er könne kein Englisch. Nicht sprechen, und verstehen auch nicht. Er ist 25 Jahre alt, heißt Simon mit Vornamen und das Wort “coffee” sagt ihm überhaupt nichts. “Café?” probieren wir es noch einmal. Und siehe da, er lächelt und nickt. Französisch, ja das versteht er gut. Unglaublich, er arbeitet im EU-Parlament in Brüssel. In dem Zentrum der Internationalität. In der Stadt der Sprachen.
Vier Tage haben wir hier verbracht. Auf Französisch gegrüßt, italienisch gegessen und spanische Musik gehört. Um uns herum 260 Teilnehmer der Europäischen Jugend-Medien-Tage aus 27 verschiedenen Ländern.
In der EU-Kommission fanden Pressekonferenzen statt, bei denen die Befragten zwischen drei bis vier Sprachen sprangen, um sich mit jedem Journalisten in dessen Muttersprache zu unterhalten. Mühelos und ohne viel Trara. Bewundernswert und faszinierend!
Das sind auch Brüssels Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss unserer Reise haben wir die schönsten Gebäude und unsere arbeitsreichsten Momente in der Hauptstadt Belgiens festgehalten:
Der Film über die “European Youth Media Days” folgt in den nächsten Tagen.
Marco Fenske, Margita Feldrapp, Anna Gretemeier, Sören Kittel und Christian Grospitz
Autor: student Kategorie: A bis Z, Ausbildung, Zukunft des Journalismus | Keine Kommentare »

