18.1.2007

Vanity fair

Berlin, Cafe im Zeughaus: Das “MediumMagazin” feiert die Journalisten des Jahres und sich zum 20. Geburtstag gleich mit. “WAZ”-Chef und Preisträger Ulrich Reitz dankt seiner “alten, gebrechlichen Mutter für ihr Lebenswerk”, “SZ”-Chef und Preisträger Hans Werner Kilz spricht von “Zeit”-Chef und Preisträger Giovanni di Lorenzo als dem “kleinen Italiener”, der laut Laudator Hans-Dieter Degler leicht mit Sandra Maischberger zu verwechseln sei, “Welt”-Kolumnist und Preisträger Hans Zippert vermisst die Würdigung seiner sexuellen Leistungen, und Kolumnist “Dr. med.” Oliver Gehrs deutet solche in stundenlanger Turtelei mit seiner schönen Nachbarin an. Ja, war nett jewesen.

P.S. Mein persönlicher Ehrenpreis geht an “MediumMagazin”-Chefin Annette Milz. Fürs beste Medienmagazin des Landes. Glückwunsch!

Autor: jep Kategorie: A bis Z | 3 Kommentare »

3 Kommentare zu “Vanity fair”

  1. Christian Jakubetz

    Hust…an der Auswahl der Journalisten des Jahres hatte ich allerdings leise Zweifel. Die hat man zwar vermutlich immer, wenn es um solche Rankings geht, aber einige Nominierungen fand ich echt grenzwertig. Ich will keine Diskussionen über Namen führen, aber bisher dachte ich immer, dass man einen Preis für eine Leistng bekommt. Völlig d´accord aber, wenn es um die Einschätzung des MM als bestes Fachblatt der Branche geht.

  2. Sören Kittel

    Schade nur, dass sich das Berliner Magazin “V.i.S.d.P.” auf dem Medienmarkt nicht durchsetzen konnte. Deswegen verliert leider auch deren Preisverleihung mit dem schönen Namen “Goldener Prometheus” (www.goldener-prometheus.de/preis.php) am kommenden Donnerstag an Glanz.

  3. A. E.

    @ Sören Kittel:

    Ja, das Heft war immer schön bunt… Aber Journalismus? Nicht die Spur! Siehe auch: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wie-visdp-journalismus-definiert

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