Hier wird über Journalismus diskutiert, über Medienthemen von A bis Z, von der Ausbildung des Nachwuchses bis zur Zukunft der Branche. Diskutieren Sie mit!
Optimistische Töne in einer von Krisenszenarien geprägten Medien-Debatte. Poul Madsen sieht im Wandel hin zu digitalen und multimedialen Projekten derzeit eine sehr positive Entwicklung. Der preisgekrönte dänische Fotograf und Multimedia-Journalist ist Gründungsmitglied des “Bombay Flying Club” und produziert seit 2005 aufwändige Web-Dokus. “Jetzt geht es los, das Geld kommt”, sagt er im Video-Interview mit Martin Heller, Crossmedia-Leiter der Axel Springer Akademie.
“Jetzt interessieren sich auch traditionelle Medien und sind bereit zu zahlen”, so Madsen. Mehr über den Reiz multimedialer Darstellungsformen, Finanzierungsmöglichkeiten und Anforderungen in der Ausbildung hier im kompletten Video-Interview.
Das rasante Wachstum von Spotify und anderen Musik-Streaming-Diensten beschäftigt die Branche. Radiosender, Musikindustrie und Technologie-Anbieter beobachten den Trend und mögliche Gefahren für herkömmliche Geschäftsmodelle. Seit genau einem Jahr führt Stefan Zilch als Managing Director das Deutschland-Geschäft von Spotify.
Welches Potential sein Angebot hat, wird beim Blick in andere Staaten deutlich: In Schweden, so Zilch, wird Spotify bereits in 60 Prozent der Haushalte genutzt.
Im Gespräch mit Martin Heller, Crossmedia-Leiter der Axel Springer Akademie, äußert sich der Medienmanager zu Wachstumspotential, der Bedeutung des Mobil-Booms und Möglichkeiten journalistische Elemente in das Streaming-Angebot aufzunehmen. Und nebenbei verrät er konkrete Pläne wie eine Dating-Plattform, die Partnersuchende nach Musikgeschmack zusammenführen soll. Passend zum Mobil-Trend hat Heller das Interview mit seinem Smartphone aufgezeichnet.
Studium generale, eines der Highlights der Journalistenausbildung an der Akademie, steht nun auch im Ausbildungsplan der Frank Elstner Masterclass. Die 15 angehenden Moderatoren sprechen im Roten Salon der Akademie mit Prominenten aus Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, führen Interviews, versuchen sich als investigative Journalisten und zuschauerorientierte Moderatoren – und machen dabei so ihre Erfahrungen. Zur Premiere kam Thilo Bode. Ein (Leidens-)Bericht von Florentin Will.
Foodwatch im Roten Salon: Thilo Bode mit den Moderatoren Stefanie Schmidts und Florentin Will im lebhaften Austausch über die snacks am Beistelltisch. Foto: rp
Nach 35 Jahren Urlaub kehrt sie am Karfreitag zurück auf den Bildschirm – Biene Maja. Das ZDF zeigt 78 neue Abenteuer der kleinen Biene und ihrer Freunde Willi und Flip. Maja ist jetzt um mindestens zwei Konfektionsgrößen schlanker und hat im hohen Alter endlich ein Gebiss bekommen – alles natürlich zeitgemäß in 3D.
Im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der User erfindet sich das Social Web ständig neu. Der Journalismus dagegen verändert sich nur langsam. Das war bei der Digitalen Revolution so, das ist bei der Mobilen Revolution derzeit nicht anders.
Ob es gefällt oder nicht – die Taktgeber im Netz haben nicht nur das Tempo erhöht, sie servieren mundgerechte Häppchen. Bei Twitter, Instagram, Foursquare, Facebook oder anderen. Inhalte werden geteilt – und zwar wortwörtlich. Zielgerichtete Info-Häppchen statt langer Geschichten. Was kann der Journalismus davon lernen? Von Martin Heller
(Ob Foto, Video oder Text. Das Social Web erzählt keine langen Geschichten. Informations-Häppchen verändern die Kultur der Mediennutzung. Und den Journalismus?)
Seit Anfang März üben die “Moderatoren für Morgen” in der “Frank Elstner Masterclass” der Axel Springer Akademie. Moderation, Videotechnik, erste Grundlagen des Journalismus und vieles mehr stand bereits auf dem Stundenplan.
Zeit, mal ein paar Ausschnitte aus zwei praktischen Übungen zu zeigen. Eine kleine Collage aus Szenen, die in der Technikwoche aufgezeichnet wurden – wild durcheinandergewürfelte Eindrücke. Zum anderen sieben kurze Ausschnitte aus den ersten journalistischen Texten von einigen, ebenfalls wahllos zusammengestellt. Die Masterclassler sollten ihre erste Zeit bei Axel Springer beschreiben. Unterhaltsam war sie allemal!
Ein iPhone, ein magnetisches Ministativ, eine Halterung. Dazu etwas Mobile-Reporting-Zubehör. Mehr hatte Lukas Breitenbach (rechts) nicht in der Tasche bei seinen Berichten vom Konklave in Rom. (Fotos: Lukas Breitenbach, Martin Heller)
Kann ein Journalist mit kleinsten Mitteln von einem Weltereignis berichten? Wir haben Lukas Breitenbach, Volontär aus Team 12 der Axel Springer Akademie, zum Konklave nach Rom geschickt. Er hat geschrieben, fotografiert, Social-Media-Kanäle bedient und vor allem: gefilmt und geschnitten. Und das alles mit dem Handy. Viele Videos sind, wie auch seine Texte und Fotos, bei der WELT erschienen.
Im ASA-Blog berichtet Lukas Breitenbach von seinen Erfahrungen.
In einem zweiten Teil analysiert dann Martin Heller, Crossmedia-Leiter der Axel Springer Akademie, das Experiment und schreibt über Sinn und Zweck von Mobile Reporting in der Ausbildung und Perspektiven im journalistischen Alltag.
Ursula von der Leyen mit den Moderatoren des Abends, Nils Mertens und Susanne Schumann.
Würstchen im Schlafrock, Rindercarpaccio und ein Gauck-Porträt an der Wand – zumindest schon mal vom Ambiente waren es geeignete Voraussetzungen für ein lohnendes Studium generale. Die Gesprächsreihe fand ausnahmsweise mal nicht im Roten Salon der Akademie, sondern im Blauen Salon des Bundesarbeitsministeriums statt. Gast (und Gastgeberin): Ministerin Ursula von der Leyen.
„Bild Dir Deine Meinung“, „Geiz ist geil“, „3…2…1…meins!“ – wer kennt sie nicht, die bekanntesten Werbeslogans in Deutschland. Sie gehen ins Ohr und bleiben dort. Die Nation diskutiert über sie und das Image von Marken kann mit ihnen um 180 Grad verändert werden.
Das gab´s noch nie an der Akademie: Ein Studium-generale-Gast raucht im Roten Salon, geht anschließend mit dem ganzen Kurs noch einen trinken und philosophiert offen über Liebe. Und das mit 90! Der Abend hatte es in sich. – Von Katharina Weiß.
Trinken im Journalistenclub: Egon Bahr beim inoffiziellen Teil des Abends mit Team 13 im Club. Foto: Frank Weber
Müssen Diplomaten diplomatisch sein? Vielleicht. Aber John Kornblum ganz sicher nicht. Der frühere US-Botschafter und heutige Banker ist ein Marionettenspieler der Geschichte, das Studium generale mit ihm ein Abend zwischen Agentenaustausch und American Arrogance. - Von Oliver Schmidt
Lebhafte Diskussion und intensives Gespräch: John Kornblum mit den Moderatoren Karina Mößbauer und Oliver Schmidt im Roten Salon der Akademie. Foto: Niclas Renzel